Der Youtube-Kanal
für Bedroom-Producer

Wie kann ich mit meinem Homerecording-Equipment radiotaugliche Musik produzieren? Welche Software, welche Plugins, welche Hardware ist wirklich nützlich? Wie soll meine Musik überhaupt klingen ? Was macht einen guten Song aus? Das Internet hält eine breite Vielfalt an Antworten auf diese Fragen bereit. Allerdings ist die Vielfalt so groß, dass man sich als Musiker leicht im Dickicht der Informationen verirrt. Mit dem Klanglabor begebe ich mich in einen Lernprozess, der mich hoffentlich irgendwann dazu führt, ein eigenes Musik-Album zu produzieren. Zahlreiche musikalische Ideen und kleine Kompositionen sind schon vorhanden. Allerdings fehlt mir noch das Knowhow, diese Ideen in professionell klingende Musikproduktionen zu verwandeln.

Mein Plan ist es, zunächst mit guten alten Folksongs – sowie anderem musikalischen Material, welches keine Urheberrechts-Probleme verursacht – Klänge, musikalische Sequenzen, Songstrukturen zu entwickeln und aufzunehmen. Ziel ist ein eigenständiger Klang, der musikalisch und aufnahmetechnisch konkurrenzfähig ist mit aktuellen Hörfunkproduktionen.

Einiges habe ich inzwischen schon aus Büchern, Online-Recherchen und von Freunden gelernt, die Menge dessen, was ich mir noch drauf bringen muss, scheint aber stetig anzuwachsen … Dabei lenkt die unübersichtliche Vielfalt digitaler Lösungen häufig von den eigentlichen musikalischen Ideen ab. Oft ist es so, dass ich nach einigen Monaten schon wieder vergessen habe, wie ein bestimmtes Mixing-Verfahren funktioniert, obwohl ich es damals bis ins letzte Detail ausgekundschaftet hatte.

Deshalb wuchs bei mir allmählich der Wunsch nach einer Datenbank, in der ich meine Lernfortschritte festhalte, um sie jederzeit wieder abrufen zu können. Und wenn ich mir diese Mühe schon mache, dann ist es eigentlich auch sinnvoll, diese Datenbank auch anderen zugänglich zu machen, die sich möglicherweise gerade mit ähnlichen Fragen herumschlagen. So entstand die Idee der Klanglabor-Homepage.

Kurze, maximal 5-Minuten lange Videos, in denen ganz praktisch gezeigt und erklärt wird, wie ein VST-Plugin funktioniert, wie man Gesang und Instrumente aufnimmt, komprimiert, abmischt oder mastert. Und dazu eine Sammlung guter, inspirierender Musik, an der sich die eigenen Produktionen orientieren können. Das ganze dann noch gut verschlagwortet und durchsuchbar. Das ist der Grundgedanke des Klanglabors.

Den Zusatz „Berlin“ hat es, weil das die einzige passende Internet-Domain war, die für diesen Begriff noch verfügbar war. Und natürlich auch, weil ich als alter Neuköllner zu den Ureinwohnern dieser Stadt zähle. Zudem klingt ein „Berlin“ im Namen ja auch irgendwie wichtig ;-)

Seit dem 1. November 2017 läuft nun dieses Vorhaben. Ich plane wöchentlich ein Video zu produzieren. Mein Traum wäre es, wenn rund um das Klanglabor eine kleine Community entstehen würde, in der wir uns über all diese Fragen austauschen und gegenseitig Tipps geben können. Gerade das Feedback aus der Community ermöglicht eine stetig wachsende Qualität der Beiträge. Denn das ist auch ein Vorteil so einer Online-Datenbank: Jeder Eintrag, jedes Video kann ohne großen Aufwand jederzeit geändert und verbessert und an die Bedürfnisse der Community angepasst werden.

Perspektivisch denke ich daran, das Projekt über Affiliate-Links zu Musik-Software- und Hardware-Anbietern zu refinanzieren. Das macht aber erst Sinn, wenn das Ganze einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hat. Sollte es Werbeanfragen von Software- oder Hardwareherstellern aus der Musikbranche geben, würde ich auch nicht nein sagen. Dabei würde ich aber immer darauf achten, dass redaktionelle Inhalte klar getrennt bleiben von bezahlten Werbeanzeigen. Und ich würde sicherstellen, dass das Erscheinungsbild der Klanglabor-Homepage durch eventuelle Werbeeinblendungen nicht gestört wird.

Soweit also erstmal die Idee des Klanglabor Berlin. Wenn Ihr noch Ideen und Vorschläge zur Weiterentwicklung habt, dann immer her damit. Kommentiert am besten hier unter diesem Beitrag oder gerne auch unter den Videos im Youtube-Kanal.